WHO sieht »höchste Alarmstufe« bei Mpox
Genf. Für die Infektionskrankheit Mpox gilt laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) weiter die »höchste Alarmstufe«. Dies erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Donnerstag in Genf. Sowohl die Zahl der weltweiten Fälle als auch der betroffenen Länder steige weiter an. Tedros konstatierte »eine anhaltende Zunahme der Fälle und der geographischen Ausbreitung«. Es fehle im Moment zudem am nötigen Geld, um wirksam gegen die Krankheit vorzugehen. Deshalb werde die Einstufung auf der höchsten Alarmstufe verlängert. Die WHO hatte im August vergangenen Jahres erstmals wegen Mpox die höchste Alarmstufe ausgerufen und eine »gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite« erklärt. Seit etlichen Monaten breitet sich auf dem afrikanischen Kontinent die neue Variante »Klade 1b« aus, die als aggressiver und gefährlicher gilt. Auch in Europa gab es inzwischen Fälle dieser neuen Variante, darunter in Deutschland. (dpa/jW)
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