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Aus: Ausgabe vom 28.02.2025, Seite 11 / Feuilleton
Film

Gene Hackman tot

Der Schauspieler und zweifache Oscar-Preisträger Gene Hackman (95) und seine Ehefrau Betsy Arakawa (63) sind tot. Die Leichen wurden am Mittwoch am Wohnsitz der beiden gefunden, wie mehrere US-Medien unter Berufung auf das Büro des Sheriffs des Bezirks Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexico berichteten.

Eine Sprecherin des Sheriffs sagte ABC News und CNN, das Paar sei von der örtlichen Polizei gefunden worden, nachdem sich ein Nachbar gemeldet hatte, der besorgt um das Wohlergehen der beiden war. Zur Todesursache wurde zunächst nichts mitgeteilt. Es werde jedoch nicht angenommen, dass es sich um ein Verbrechen handele, sagte die Sprecherin des Sheriffbüros, Denise Womack-Avila, am Donnerstag gegenüber CNN. Auch der Hund des Paares wurde tot aufgefunden. Seine erste größere Filmrolle spielte Hackman 1964 in Robert Rossen »Lilith« mit Warren Beatty und Jean Seberg. Neben Beatty spielte er drei Jahre später in Arthur Penns »Bonnie and Clyde« und erhielt dafür eine erste Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller.

Für die Hauptrolle in William Friedkins »French Connection« (1971) erhielt er den Oscar dann. In »Scarecrow« (1973) von Jerry Schatzberg spielt er einen Landstreicher, in Francis Ford Coppolas »The Conversation« (1974) einen paranoiden Abhörspezialisten. In den »Superman«-Filmen der frühen 80er Jahre gab er Supermans Nemesis Lex Luthor. Für seine Rolle als Sheriff Little Bill Daggett in Clint Eastwoods »Erbarmungslos« erhielt Hackman 1993 noch einen Academy Award, diesmal als bester Nebendarsteller. Eine seiner letzten Rollen war die des sterbenden Familienoberhaupts in Wes Andersons »The Royal Tenenbaums« (2001). Mit knapp 75 Jahren ging Hackman in den Ruhestand. »Ich wurde zum Schauspieler ausgebildet, nicht zum Star«, sagte er. »Ich wurde darauf vorbereitet, Rollen zu spielen, nicht mit Ruhm, Agenten, Anwälten und der Presse umzugehen.«(aha)

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