Shakespeares Schwestern
Autorinnen dominieren in diesem Jahr die Longlist für den Deutschen Buchpreis. 13 Frauen und sieben Männer sind für die begehrte Auszeichnung nominiert, wie die Jury in Frankfurt am Main bekannt gab. Der Deutsche Buchpreis wird in diesem Jahr zum 20. Mal vergeben. Die Siegerin oder der Sieger steht am 14. Oktober fest. Auf der Longlist stehen drei Romandebüts und 13 Bücher von Autorinnen und Autoren, die bisher noch nicht für den Buchpreis nominiert waren. Zu den bekanntesten Namen auf der Liste zählen Nora Bossong (»Reichskanzlerplatz«), Michael Köhlmeier (»Das Philosophenschiff«) und André Kubiczek (»Nostalgia«). Der Preis ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert: Der Sieger erhält 25.000 Euro, die übrigen Autorinnen und Autoren der Shortlist jeweils 2.500 Euro. Am 17. September wird die Longlist auf die sechs Titel umfassende Shortlist verkürzt. Die Jury hatte 197 Romane aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gesichtet, die seit Oktober erschienen sind oder noch erscheinen. Der Deutsche Buchpreis wird am Tag vor der Frankfurter Buchmesse übergeben. Die Autorinnen und Autoren erfahren erst am Abend der Preisverleihung, wer gewonnen hat. (dpa/jW)
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