Sundance zieht um
Das vor mehr als 40 Jahren von Robert Redford gegründete Sundance Film Festival verlegt ab 2027 seinen Sitz von dem Wintersportort Park City im US-Bundesstaat Utah nach Boulder im Nachbarstaat Colorado. In dem Auswahlprozess waren in der Endrunde neben Boulder noch Cincinnati (Ohio) und Salt Lake City (Utah) im Rennen.
Die Kleinstadt Boulder, in den Rocky Mountains gelegen, sei mit ihrer lebendigen Kunstszene der ideale Standort für das Festival, teilte die Organisation Sundance Institute mit. Boulder ist auch als liberale Universitätsstadt und für seine Tech- und Outdoorszene bekannt.
Er habe Sundance gegründet, um unabhängige Künstler zu entdecken und zu fördern und ihren vielfältigen Geschichten eine Plattform zu geben, teilte Schauspieler und Regisseur Redford (88) mit. Diese Mission sei heute wichtiger denn je. Mit dem Standortwechsel würden sie auf einen weiteren Ausbau des Festivals und eine breite Unterstützung für Filmemacher setzen.
2024 hatten die Festivalveranstalter verkündet, eine Alternative für Park City zu finden. Der kleine Wintersportort war dem jährlichen Ansturm von Filmtalenten, Besuchern und Presse mitten in der Skisaison laut Medienberichten nicht mehr gewachsen. Das Festival findet traditionell im Januar statt. Gut ein Dutzend Städte in den USA reichten Bewerbungen ein, am Ende gab es mit Boulder, Cincinnati und Salt Lake City drei Finalisten. (dpa/jW)
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