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jW Montage: dpa/REUTERS
NATO und Russland

Um keinen Preis Frieden

Am Donnerstag erhielt die NATO den Westfälischen Friedenspreis. Die Laudatio hielt Bundeskanzler Merz. Er wiederholt die Lüge von einer russischen Bedrohung, sprach aber auch über Verhandlungen. Das alles kam kurz vor den Antikriegsdemonstrationen am 3. Oktober.
Von Arnold Schölzel
Julian Stratenschulte/dpa
Krise der Automobilindustrie

Volkswagen kündigt Tarifverträge

Sozialpartnerschaft zerrüttet: VW-Bosse drängen auf weitere Verschlechterungen bei Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen und Entlohnung. IG Metall stellt für den Jahreswechsel Arbeitskämpfe in Aussicht.
Von Gudrun Giese
Soeren Stache/dpa
»Vorgespräche« nach Berlin-Wahl
Linke, Grüne und SPD haben sich zu einem »Vorgespräch« nach der Berlin-Wahl getroffen. Auf der Agenda: Antisemitismus, »Clankriminalität« und »Linksextremismus«. Der Linke-Abgeordnete Ferat Koçak legt seine Chats offen.
Von Max Grigutsch
Mike Segar/REUTERS
Libanon
Abo Israels Premier nutzte seinen Auftritt vor der UN-Generalversammlung auch dafür, um sich über die Pager-Attacke von 2024 im Libanon zu mokieren. Derweil hat der frühere Verteidigungsminister neue Details in einem freigegebenen Interview bestätigt.
Von Karin Leukefeld

Aktuelle Ausgabe

junge Welt vom
02.10.2026

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→ Aktuelle Meldungen
Abdul Saboor/REUTERS
Kommentar

Nachhilfe auf französisch

Frankreich erlebt einen heißen Herbst. Was vor zehn Tagen mit der Blockade eines Lycées in der Pariser Banlieue begann, hat sich zu einer landesweiten Protestbewegung gegen die Kürzungspolitik der Regierung entwickelt.
Von Raphaël Schmeller
Stefan Rousseau/PA Wire/dpa
Medienschau

Inhalte überwinden

Großbritannien ist kaputt, hat aber eine Sozialdemokratie, die in Sachen Wählerzuspruch weit vom kümmerlichen Niveau der deutschen Filiale entfernt ist und seit neuestem einen populären Mann an ihrer Spitze hat.
Kommentar
Die SPD erkannte das »eklatante Gerechtigkeitsproblem« im Pflegesystem und stimmte dennoch einem Kürzungspaket zu. Wer auf die gesetzliche Pflegeversicherung angewiesen ist, bekommt dafür die Quittung.
Von Oliver Rast
Porträt
Das Bündnis Sahra Wagenknecht heißt ab sofort Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft. Aus BSW wird BSW. Sonst ändert sich nichts, betont man in der Zentrale.
Von Felix Bartels
Heribert Proepper/AP
KI und die Folgen

Künstliche Panik, aber mit Recht

Die überwiegend US-amerikanischen »Hyperscaler« (also: Großbonzen des KI-Geschäfts) warnen mit grellen Scheinselbstanzeigen vor den Gefahren von künstlicher Intelligenz. Was steckt dahinter?
Von Dietmar Dath
→ Inland
Julian Stratenschulte/dpa
Krise der Automobilindustrie

Volkswagen kündigt Tarifverträge

Sozialpartnerschaft zerrüttet: VW-Bosse drängen auf weitere Verschlechterungen bei Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen und Entlohnung. IG Metall stellt für den Jahreswechsel Arbeitskämpfe in Aussicht.
Von Gudrun Giese
Sina Schuldt/dpa
Autoindustrie
Abo In der Nacht zum Donnerstag ist der nächste Tankrabatt in Kraft getreten. Mit der Weitergabe solcher Steuergeschenke ist es so eine Sache. Wie lief es an den Tankstellen?
Von Alex Reich
Hanno Bode/IMAGO
Militarisierung
Bei einer Veranstaltung der Schulstreikbewegung und einiger Verdi-Arbeitskreise im Hamburger Gewerkschaftshaus wurde der Zusammenhang zwischen Militarisierung und Sozialkahlschlag herausgearbeitet. Ein Gespräch mit Moritz Jansen vom Hamburger Forum für Völkerverständigung.
Interview: Martin Dolzer
Soeren Stache/dpa
»Vorgespräche« nach Berlin-Wahl
Linke, Grüne und SPD haben sich zu einem »Vorgespräch« nach der Berlin-Wahl getroffen. Auf der Agenda: Antisemitismus, »Clankriminalität« und »Linksextremismus«. Der Linke-Abgeordnete Ferat Koçak legt seine Chats offen.
Von Max Grigutsch
Rolf Zöllner/imago
Anschluss der DDR
Abo »Zwischen 1989 und 1992 erlebten DDR-Beschäftigte ‌eine berufliche Umwälzung in einem Ausmaß, das Westdeutsche schlicht nicht kannten«, stellt eine neue Studie fest. Mehrheit der Bevölkerung weiß laut Jahresbericht der Ostbeauftragten: Vermögen und Beziehungen sind entscheidend.
Von Kristian Stemmler
Klaus Martin Höfer/imago
Mindestlohn
Abo 6,6 Millionen Mindestlöhner zählt die BRD. Steigen ihre Einkünfte per Gesetz, holen Chefs sich das oft auf Umwegen zurück. Eine Benachteiligung bei Sonderzahlungen hat das Bundesarbeitsgericht nun untersagt.
Von Niki Uhlmann
No War Stuttgart
Antikriegsdemo in Stuttgart
In Stuttgart wird an diesem Sonnabend ein antikapitalistischer Block Teil der Demonstration gegen Aufrüstung und Militarismus sein. Ein Gespräch mit Mahir Ako von der »Organisierten Autonomie Stuttgart«, der für das Bündnis »No War Stuttgart« spricht.
Interview: Marc Bebenroth

Junge Welt vs. Staat

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Der Verlag 8. Mai GmbH, in dem die junge Welt erscheint, klagt dagegen, dass die Zeitung, als einzige deutschsprachige Tageszeitung in den Jahresberichten des Bundesamtes für Verfassungsschutz genannt wird.

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1.
Fuhr/Eventpress/imago
Porträt
Wolf Biermann soll den Literaturnobelpreis erhalten, schlägt ein 88jähriger CDU-Berliner vor. Wie stets zu runden oder halbrunden Geburtstagen schlägt der bald 90jährige Biermann in den deutschen Redaktionen Rabatz. Allerdings ist ein Nobelpreis für den Abstellgreis zuwenig.
Von Arnold Schölzel
2.
Photo by Handout/Venezuelan Presidency/AFP
Venezuela
Strahlende Aufnahmen von Präsidentin Rodríguez mit ihrem US-Amtskollegen Trump können die Niederlage des Chavismus nicht überdecken. Von der antiimperialistischen Linken ist heute mehr denn je Realitätssinn gefordert.
Von Diego Molinas
3.
Stefan Boness/IPON
Die Linke in Berlin
Elif Eralps einstige Mitgliedschaft in der Roten Hilfe liefert Futter für die Fortsetzung der Kampagne gegen die Partei. Das Umfeld Eralps lässt derweil eher nicht auf radikale Ambitionen schließen.
Von Max Grigutsch
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→ Ausland
Ricardo Moraes/REUTERS
Brasilien

Wahlkampfschlacht beendet

Vor der Abstimmung am Sonntag liegen der amtierende Präsident Lula und der ultrarechte Bolsonaro-Sohn nahezu gleichauf. Entscheidend sind ohnehin die gleichzeitig stattfindenden Wahlen zum Parlament und Senat.
Von Norbert Suchanek, Rio de Janeiro
GPO/Handout via REUTERS
Nahostkonflikt
Die mutmaßliche Kaperung und Zerstörung einer Verkehrsmaschine aus den Emiraten konnte im letzten Moment verhindert werden. Obwohl die Hintergründe unklar bleiben, spricht Israels Premier von einer Terrorattacke.
Von Jörg Tiedjen
Stefan Rousseau/PA Wire/dpa
Medienschau
Großbritannien ist kaputt, hat aber eine Sozialdemokratie, die in Sachen Wählerzuspruch weit vom kümmerlichen Niveau der deutschen Filiale entfernt ist und seit neuestem einen populären Mann an ihrer Spitze hat.
jW
Brief aus Jerusalem
Abo Israel macht die Arbeit von Hilfsorganisationen in den besetzten Gebieten fast unmöglich. Eine der bedrängten Organisationen ist Oxfam. In ihrer neuesten Kolumne berichtet Helga Baumgarten von einem Gespräch mit der Oxfam-Vertreterin Bushra Khalidi.
Von Helga Baumgarten
Mike Segar/REUTERS
Libanon
Abo Israels Premier nutzte seinen Auftritt vor der UN-Generalversammlung auch dafür, um sich über die Pager-Attacke von 2024 im Libanon zu mokieren. Derweil hat der frühere Verteidigungsminister neue Details in einem freigegebenen Interview bestätigt.
Von Karin Leukefeld
Abdul Saboor/REUTERS
Kommentar
Frankreich erlebt einen heißen Herbst. Was vor zehn Tagen mit der Blockade eines Lycées in der Pariser Banlieue begann, hat sich zu einer landesweiten Protestbewegung gegen die Kürzungspolitik der Regierung entwickelt.
Von Raphaël Schmeller
August
13.
Donnerstag

¡Hasta siempre, Fidel!

Kultur Ausstellung
Beginn: 19:00 Uhr
NurPhoto/IMAGO
China

Taiwan im Zentrum

Das »Ein-China-Prinzip« wird zwar nach außen anerkannt, aber der Druck auf die Volksrepublik durch Washington und seine Verbündeten nimmt stetig zu. Beijing ist militärisch vorbereitet, konzentriert sich aber auf Diplomatie und technologischen Fortschritt.
Von Ina Sembdner
VCG/IMAGO
China
Abo Mit Öffnung der chinesischen Wirtschaft verschwanden auch Säulen der Arbeitswelt wie staatlich garantierte Jobs und die Bindung an den Heimatort. Hunderte Millionen Menschen wurden zu Wanderarbeitern.
Von Maik Rudolph
VCG/IMAGO
China
Abo Die Beziehungen zwischen China und Japan waren nie einfach. Zuletzt hat Tokio unter US-Einfluss auch seine Friedensdoktrin fallengelassen und mischt beim Konflikt um Taiwan mit. Die Aufrüstung ist derweil in vollem Gange.
Von Kim Chi Luu
→ Aktion
Seeliger/IMAGO
jW stärken

Die Habenichtse haben eine Stimme

Mit der Tageszeitung junge Welt bekommen Sie täglich das Neueste von Lohnraub und sozialem Kahlschlag und dem notwendigen Widerstand dagegen. Im Gegenzug müssen Sie sie nur abonnieren.
Von Aktion und Kommunikation
junge Welt
Buchmesse Frankfurt
Besuchen Sie uns auf der Frankfurter Buchmesse. Dort finden Sie zwischen Verlagsprodukten, Merch und Eintrittskarten für die 32. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz die druckfrische Ausgabe der jungen Welt mitsamt ihrer umfangreichen Literaturbeilage.
Von Aktionsbüro
jW
In eigener Sache
Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, an diesem Freitag die junge Welt aufschlagen, werden Sie feststellen, dass wir die Wochenendbeilage etwas umgeräumt haben. DJs nennen so etwas einen Remix.
Anatolii Stepanov/REUTERS
EU-Stellvertreterkrieg

Nachschießen gegen Russland

Kaum erhält die Ukraine Geld von der EU, meldet sie weiteren Bedarf an: So ein Stellvertreterkrieg kostet eben. Wie der finanziert werden soll, wird im Staatenverbund eifrig diskutiert – auch die Beschlagnahme russischer Vermögenswerte.
Von Reinhard Lauterbach
Feisal Omar/REUTERS
Globale Massenarmut
Abo Weltweit können sich 2,8 Milliarden Menschen keine ausreichende oder gesunde Ernährung leisten. Dabei wäre nur ein Bruchteil der globalen Wirtschaftsleistung nötig, um Hunger und Mangelernährung weitgehend zu beseitigen.
Von Ralf Wurzbacher
→ Thema
GRANGER Historical Picture Archive/IMAGO
Religion
01.10.2026

In leidender Stellung

Abo Leidenschaftlicher Kämpfer für Gleichheit und zugleich weltfremder Antiintellektueller. Vom Scheitern eines antibürgerlichen Projekts: Vor 800 Jahren starb Franziskus von Assisi.
Von Stefan Ripplinger
Donat-Verlag
Militärgeschichte
30.09.2026
Abo Manfred Messerschmidt gilt als Nestor kritischer Militärgeschichte. Der oft angefeindete Historiker konfrontierte Deutschland mit schmerzhaften Wahrheiten über die Nazizeit. Anlässlich seines 100. Geburtstages ist ein Buch mit Texten von und über ihn erschienen.
Von Helmut Donat
Hans-Joachim Schubert
Kunst
1 29.09.2026
Das zentrale Anliegen seiner Kunst war das Leben und die Arbeit auf dem Lande, die Ehrung jener, die die Nahrung des Volkes schaffen und damit auch die Landschaft verändern. Eine Würdigung des hundertjährigen Malers Wolfram Schubert. Über Kunst ohne Deutungsakrobatik
Von Peter Michel
The Guardian
Kino

Möglichst viele Tote

KI im Einsatz, Quantität statt Qualität, Spaß am Töten. Wenn Täter sprechen: Yuval Abrahams und Rachel Szors Dokumentarfilm »NAZA« über die israelische Kriegführung in Gaza.
Von Holger Römers
Gedicht zeigen
Die Stadt / buchstabiert sich / ohne Zwischentöne. // Rufe treffen auf Geschrei, / Lärm auf größeren Lärm, / Getöse auf Besinnungslosigkeit. // Agonie / am Alexanderplatz, / Zugluft am Zoo.
Von Kai Pohl
Bahoe Books
Essays
Im März 2007 machte sich der österreichische Philosoph und Historiker Christian Dürr in das bolivianische Amazonasbecken auf, um dort den Anarchisten Antonio García Barón zu interviewen.
Von Erich Hackl
Kevin Lamarque/REUTERS
Stand der Dinge
Abo Superintelligenz ist übermenschlich – denkt besser als Menschen, ohne Mensch zu sein (sein zu müssen). Auf dem Weg zur Übermenschlichkeit gab es in der zweiten Septemberhälfte einiges zu vermelden.
Von Stefan Heidenreich
Unai Huizi/imagebroker/imago
Schon gelaufen
Wie groß die Auswahl an Berufen ist, die Schulabgänger wählen können, soll das ARD-Format »Job Challenge« demonstrieren. Das geht offenbar nicht mehr ohne Gamifikation – alles nur ein Spiel. Gelockt wird die Jugend mit der Aussicht auf ein stattliches Bruttogehalt.
NDR/Till Lehmann
Programmtips
Abo Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
→ Medien
Ipa Ibanez/REUTERS
Medienpolitik

Digitales Netzwerk der Desinformation

Argentiniens rechtslibertärer Präsident Javier Milei stützt seine digitale Kommunikationsstrategie maßgeblich auf das Onlinemedium La Derecha Diario, das sich zu einem zentralen Akteur im Umfeld seiner Regierung entwickelt hat.
Von Florencia Beloso
Jehad Alshrafi/AP/dpa
Genozid in Gaza

Schutznetzwerke zerrissen

Ein aktueller UN-Bericht beleuchtet die Lage der Frauen in Gaza unter israelischer Besatzung und mehrfacher Vertreibung. Während geschlechtsspezifische Gewalt unter diesen Bedingungen zugenommen hat, sind Hilfsstrukturen zerstört worden.
Von Jakob Reimann
Kyodo News/IMAGO
Japan
Abo Sie hat die japanische »MeToo«-Bewegung ins Rollen gebracht und gegen ihren prominenten Vergewaltiger vor Gericht gewonnen. Feminismus hat jedoch nach wie vor keinen leichten Stand in ihrem Heimatland. Ein Gespräch mit der Journalistin Ito Shiori.
Von Igor Kusar, Tokio
ZUMA Press/imago/Montage jW
»Der Gassenhauer ›Babylon Berlin‹ zeigt mit solch kruden Inszenierungen, dass Obskurantismus, zu Deutsch auch Volksverblödung genannt, tragendes Moment der Kulturindustrie ist.«
Ilya Moskovets/Russian Look/imago
Der Journalist Ulrich Heyden, seit 1992 wohnhaft in Moskau und gelegentlicher Autor in der jungen Welt, teilt mit, dass der deutsche Staat verrentete deutsche Staatsbürger diskriminiert, die in Russland leben.

Unsere Genossenschaft:

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Die Tageszeitung junge Welt erscheint im Verlag 8. Mai, der mehrheitlich einer Genossenschaft gehört. Mitglieder dieser Genossenschaft sind vor allem Leserinnen und Leser der Zeitung, aber auch Mitarbeitende aus Verlag und Redaktion.

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Genossinnen und Genossen

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Grafik: Joshua Regitz/jW, Material: IMAGO
Nelken

Blühende Landschaften

Blühende Landschaften – »Wie die Nelken duftig atmen! / Wie die Sterne, ein Gewimmel / Goldner Bienen, ängstlich schimmern / An dem veilchenblauen Himmel!« – Heinrich Heine
Von Heinrich Heine
Edwin Remsberg/VWPics/IMAGO
Deutsche Kolonialverbrechen
1
Ein Gespräch mit Forscher Mark Mushiva über Funde verwahrloster Massengräber und die ersten Konzentrationslager des 20. Jahrhunderts im vom deutschen Kaiserreich ausgeraubten Namibia, über genozidalen Siedlerkolonialismus und die Verantwortung der BRD.
Interview: Hassan Al-Askari
ZUMA Press/IMAGO
Klassiker
Wir brauchen keine Geschenke des Imperiums: Im März 2016 hielt der damalige US-Präsident Barack Obama in Havanna eine Rede. Ein Auszug aus dem Kommentar, den Fidel Castro dazu schrieb.
Newscom World/IMAGO
Klassiker
Abo Am 26. September 1960 sprach Fidel Castro als Vertreter der Kubanischen Revolution vor der UN-Vollversammlung in New York. Es wurde mit 269 Minuten die längste Rede, die bisher dort gehalten wurde – eine Abrechnung mit dem Kolonialismus und den USA.
jW
Der schwarze Kanal
Am Sonntag veröffentlichte Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner auf Welt.de die schriftliche Fassung eines Gesprächs, das er drei Tage zuvor mit dem US-Unternehmer Peter Thiel geführt hatte. Es wirkt wie eine Unterhaltung in einer psychiatrischen Anstalt.
Von Arnold Schölzel
Insidefoto/IMAGO
Italien
Eine breite Bewegung fordert den Erhalt des selbstverwalteten Sozialzentrums in Rom, das unter anderem Menschen ohne Obdach einen Platz zum Leben bot. Aber es gibt auch Kritik an der Kooperation mit der Stadtregierung, die andernorts fragwürdige Großprojekte vorantreibt.
Von Dario Morgante
Sächsische Zeitung/IMAGO
jW-Wochenendgeschichte
Abo Im spannungsreichen Jahr 1958 begab es sich, dass mehrere Absolventen der Berliner theologischen Fakultät ein Experiment verabredeten. Sie beschlossen, nach dem Staatsexamen auf eine der neuen sozialistischen Großbaustellen zu gehen.
Von Christian Stappenbeck
Maximilian Schäffer
Qualle Hawaii
Ein Regisseur aus Prag staunte nicht schlecht, als er das längliche Ding mit sechs runden Aussparungen und einem einzigen Schalter drauf auf meiner Küchenzeile sah. Ein Messbecher mit einem spitzen Metalldorn auf der Unterseite daneben. »Was ist das denn?«
Von Maximilian Schäffer
→ Auf einen Blick
Greg Locke/REUTERS
Jedes Jahr Ende September versammelt sich die indigene Manishan-Nui-Gemeinschaft traditionell auf den kanadischen Gullinseln. In diesem Jahr fiel der seit 2021 bestehende Gedenktag für die Opfer der einstigen Zwangsschulen für indigene Kinder genau auf diesen Mittwoch.
Demokratische Institutionen dürfen dort nicht fehlen, wo politische Meinungsbildung stattfindet.
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) zum Start eines Tik-Tok-Accounts des Bundestags am Donnerstag